Trans*Identität / nicht-binäre Personen

Trans*Identität – Begleittherapie und Gutachtenerstellung

Ich verwende den Begriff ‚Trans*Identität’ hier zusammenfassend für viele verschiedene Selbstbeschreibungen. Trans*Identität bedeutet, dass die subjektiv empfundene, gefühlte Geschlechtsidentität nicht mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. Dies ist für viele Menschen und v.a. auch Kinder zunächst mit Leidensdruck verbunden, einem Gefühl ‚anders’ zu sein. Zudem erleben Trans*Personen übermäßig häufig Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt.

Leider sind in Deutschland für den Beginn einer Hormontherapie und die Beantragung eventuell gewünschter weiterer medizinischer Maßnahmen immer noch eine begleitende Psychotherapie (Begleittherapie) sowie Gutachten durch die Psychotherapeut_innen zur Beantragung beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen notwendig.

Begleittherapie sowie Gutachtenerstellung sind bei mir möglich. Da ich keinen Kassensitz habe, sondern eine Privatpraxis, gibt es bei gesetzlichen Krankenkassen jedoch nur die Möglichkeit, die Therapie im Kostenerstattungsverfahren zu beantragen. Näheres hierzu finden Sie unter Rahmenbedingungen.


Gutachten im Rahmen der Beantragung der gerichtlichen Vornamens- und Personenstandsänderung

Für die gerichtliche Änderung des Personenstands und Vornamens sind zurzeit noch zwei unabhängige Gutachten erforderlich. Seit längerem schreibe ich Gutachten im Rahmen der Personenstands- und Vornamensänderung für das Amtsgericht Berlin Schöneberg (zuständig für ganz Berlin) sowie das Amtsgericht Potsdam (zuständig für das Land Brandenburg).